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Die Göttin meiner Lust

Nach dem Abitur verließ ich mein Elternhaus und zog vom Land in die Stadt um zu studieren. Ich wohnte in einem kleinen Zimmer in einem Studentenheim. Um mir das Leben knapp finanzieren zu können, verdiente ich etwas Geld als Hilfshallenwart in der städtischen Sporthalle. Die Halle war unter anderem die Spielstätte der ansässigen Frauenvolleyballmannschaft, welche in der zweithöchsten Spielklasse antrat. Durch meine Tätigkeit konnte ich vor Ort regelmäßig Trainings und Spiele der Mannschaft beobachten. Ich war mal wieder in der Halle und führte einige kleine Reparaturtätigkeiten durch. Die Frauenmannschaft war gerade beim Trainieren. Dabei stach mir eine der Spielerinnen ganz besonders ins Auge. Es war eine Spielerin, die vor kurzem aus Amerika zum Volleyballclub gestoßen war. Das besondere an ihr war, die Tatsache, dass sie schwarz war. Als Landei hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nur einmal eine schwarze Person im echten Leben gesehen, ansonsten kannte ich schwarze Menschen nur aus dem Kino. Ich war von ihr augenblicklich fasziniert. Die strahlende Schönheit ihres ebenmäßigen Gesichts, ihre Haare die in vielen kleinen Zöpfen geflochten waren und ihre perfekte, langbeinige, athletische Figur erweckten in mir den Eindruck, eine leibhaftige afrikanische Göttin zu betrachten. Sie war Diagonalangreiferin und mit einer solch immensen Sprungkraft ausgestattet, dass sie alle anderen Spielerinnen in den Schatten stellte. Wie hypnotisiert konnte ich sehen wie sie einen Ball nach dem anderen über das Netz schmetterte. Einmal schien es mir, dass sich unsere Blicke für einen kurzen Moment, der mir wie eine Ewigkeit vorkam, trafen. Ich musste mich schließlich losreißen, damit ich meiner Arbeit nachgehen konnte. Ich begab mich in den Geräteraum, um kaputte Glühbirnen zu tauschen. In der Zwischenzeit hatte die Mannschaft das Training beendet und die Spielerinnen begaben sich in die Umkleidekabine. Dort wollte ich später auch noch eine Glühbirne wechseln.

Als ich dann mitbekam, dass die Mannschaft die Halle verließ, begab ich mich zur Umkleidekabine. Zur Sicherheit klopfte ich noch. Mein Herzschlag erhöhte sich und ich fühlte mich leicht erregt. Wer konnte es mir verdenken, schließlich betrat ich als junger Mann einen Raum, indem sich kurz zuvor ein Dutzend junger Frauen umgezogen hatte. Allein der Geruch weiblicher Wesen, der mir beim Eintritt entgegen strömte, löste bereits eine leichte Erektion aus. Die Kabine schien leer. Doch aus dem anschließenden Duschraum, den ich nicht einsehen konnte, hörte ich noch deutlich das Rauschen einer Dusche. "Hallo!?", warf ich in den Raum. Doch es kam keine Antwort. Vermutlich hatte eines der Mädchen vergessen, die Dusche abzudrehen. Pflichtbewusst wollte ich das nun erledigen. Ich betrat den Raum und näherte mich den Duschkojen, die sich ums Eck befanden. Dann schien das Universum still zu stehen.

Einer der glücklichsten Augenblicke meines Lebens geschah genau zu diesem Zeitpunkt. Denn in der Dusche befand sich noch die Amerikanerin. Und ich erblickte ihre ganze, vollkommene weibliche Pracht. Ihr perfekter Körper bot sich mir nun, völlig unverhüllt in seiner ganzen Majestät. Volle, jugendliche Brüste, ein perfekt geschwungenes Becken, in der Mitte geziert von einem vollen Schamdreieck aus pechschwarzem, gelocktem Haar. Dieser Eindruck war für mich so überwältigend, ich spürte sämtliche Hormone, wie sie durch meinen Körper rauschten, wie das Testosteron gefühlt aus meinen Ohren sprühte. Man darf nicht vergessen, dass ich zu einer Zeit meine Jugendjahre verbracht hatte, als Pornografie nicht jederzeit frei zugänglich war, wie im heutigen Internetzeitalter. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt kaum nackte Frauen gesehen. Ein Schulkamerad hatte mal bei seinem perversen Onkel Pornoheftchen gefunden, welche wir uns am Schulhof heimlich angeguckt hatten. Aber ansonsten hatte ich kaum erotische Eindrücke. Im Abijahr war ich mit einem netten Mädchen aus der Nachbarschaft zusammen, mit dem ich auch den ersten unbeholfenen Geschlechtsverkehr hatte. Aber tatsächlich war ich der 20-jährige Junge vom Land, der nun zum ersten Mal das magische Gefühl der Sexualität erfuhr. Was sich in meinem Unterleib sogleich zum Ausdruck brachte, drückte doch mein steinharter Penis gegen meine Hose.

Ich blickte der schwarzen Schönheit in die Augen. Ich fürchtete, sie würde wütend sein. Doch ich spürte ihren sanften Blick. Ihre vollen Lippen verzogen sich zu einem verführerischen Lächeln. Sie stellte die Dusche ab. Und zeigte auf das Handtuch, das neben mir an der Wand hing. Das bedeutete wohl, dass ich es ihr geben sollte. Jedenfalls reichte ich ihr das Teil mit zittriger Hand. Nachdem sie sich abgetrocknet hatte, trat sie an mich heran. Ich bin zwar beileibe kein Zwerg, doch die Afroamerikanerin schien noch ein paar Zentimeter größer zu sein. Wie erstarrt stand ich da, während ich spürte wie ihre Hände meine Schultern trafen und sie mich mit leichtem Druck zu sich zog.

Mein ganzer Körper bebte vor unendlichem Glück, als ihre Lippen die meinen berührten. Wir küssten uns. Erst ganz sanft und behutsam. Dann wurden unsere Münder fordernder. Wir küssten uns innig. Ich spürte ihre Lippen, ihre samtweiche Zunge, die in meinen Mund drang. Stark und leidenschaftlich. Ich tat es ihr gleich. Unsere Zungen umschlungen sich. Ich spürte wie ihre Lippen meine Zunge umschlossen. Ich hatte schon mit ein paar Mädchen geknutscht, im Ferienlager, bei Jugenddiscos oder zuletzt bei Studentenheimpartys. Doch noch nie hatte es sich so magisch, so gut und so richtig angefühlt. Die schwarze Schönheit nahm nun meine Hände und führte sie an ihren Busen. Sanft ergriff ich ihre wunderbaren Brüste, spürte ihre glatte, makellose Haut. Sanft drückte sie meinen Kopf dagegen und ich vergrub diesen dazwischen. Ich nahm den betörenden Duft ihres Körpers war. Ich fühlte nur mehr, konnte keinen Gedanken fassen. Was nicht verwunderlich war, da sich all mein Blut in meinem Penis zu stauen schien. Die Amerikanerin lachte erfreut auf, als sich dieser nun gegen ihren Bauch drückte. Sie nahm ihn in die Hand. Augenblicklich durchfuhr mich ein wohliger Schauer. Mit sanften Bewegungen massierte sie den Schaft.

Sie ging in die Hocke und führte meinen erigierten Penis an ihre Lippen. Ich zitterte vor Freude. Als ihr Mund meinen Penis nun umschloss, fühlte ich mich wie der glücklichste Mensch, der je auf Erden gewandelt war. Es war der erste Blowjob in meinem Leben, den ich nun erhielt. Rückblickend war es auch der Beste. Ich spürte ihre warme Mundhöhle an meiner geschwollenen Eichel. Sanft strich die Sportlerin über meine Hoden, die sich zu einem fast ballartigen Gebilde gespannt hatten. Rechtzeitig gab sie mich wieder frei, andererseits hätte unser Intermezzo ein jähes Ende gefunden. Sie erhob sich und fragte, ob ich ein Kondom hätte. Natürlich hatte ich eines dabei, welches ich mit zittrigen Händen hervorkramte. Praktischerweise übernahm sie das Auspacken und Aufrollen. Meine Feinmotorik war aktuell lahmgelegt.

Sie drehte nun den Rücken zu mir. Mit einer Hand stützte sie sich an der Wand ab. Nun konnte ich erstmals ihren prachtvollen Po bewundern. Unglaublich pralle, trainierte, schwarze Pobacken. Das Paradies auf Erden. Mit der anderen Hand spreizte sie ihr Hinterteil. So konnte ich auch ihre Schamlippen sehen und dazwischen den Spalt zur Glückseligkeit. Ich Landei kannte zu diesem Zeitpunkt nur die Missionarsstellung und so half mir meine schwarze Schönheit, meinen Penis an ihrer Vagina anzusetzen. Das Universum schien für mich still zu stehen. Langsam und dennoch voller Begierde drang ich in sie ein. Sie stöhnte, ich stöhnte. Vor mir der himmlische Po, ihr prachtvoller Rücken, in dem sich jeder Muskel abzuzeichnen schien. Ich stieß in sie, drang ein, so tief ich nur konnte. Wollte vollständig mit ihr verschmelzen. Meine Hände ruhten auf ihren Hüften. Sie presste ihr Becken gegen mich. Wäre ich nun tot umgefallen, ich wäre glücklich gestorben.

Das Vor und Zurück, das Rein und Raus, jeder weiter Stoß ließ mich tiefer in die Ekstase sinken. Ihr erregendes Stöhnen und dazwischen ihre Zwischenlaute, die als "Fick mich!" durch den Duschraum hallten, trieben mich zum Höhepunkt. Es war der beste Fick meines Lebens. Raum und Zeit schienen zu verschwimmen. Für mich stand die Zeit still. Das Gefühl mich mit dieser dunkelhäutigen Göttin zu vereinigen, gab mir den Eindruck von Unendlichkeit. Tatsächlich waren es aber wohl nicht mal fünf Minuten. Und der Junge vom Land, der ich damals war, ejakulierte wie er es noch nie zuvor getan hatte. Aus einem Penis, der hart war wie Granit. Als ich gekommen war, zog ich mich langsam zurück. Die Afroamerikanerin drehte sich zu mir und wir küssten uns aus voller Leidenschaft. Die stolze Schwarze und der blasse, deutsche Junge. Ebenholz und Elfenbein.

In den nächsten Tagen übernachtete die Göttin meiner Lust in meinem Studentenzimmer. Wir vögelten uns um Hirn und Verstand. So ging es das ganze Semester. Ich bestand in dieser Zeit keine einzige Prüfung meines Studiums. Am Ende des Semesters teilte mir die schwarze Schönheit mit, dass sie ein Angebot aus Italien hätte. Der Transfer kam zustande und wir verabredeten uns für den Sommer. Eine lange Zeit. Zu einer Zeit ohne Handy, ohne Internet. Wenigstens konnte ich nun wieder mein Studium gewissenhaft aufnehmen. Kurz vor den Sommerferien erhielt ich einen Brief. Meine Volleyballspielerin teilte mir darin mit, dass sie wieder zurück nach Amerika müsse. Mein Herz war gebrochen. Ich sah sie nie wieder.

Mein Studium konnte ich zügig beenden. Während meines Lehramtsreferendariats lernte ich meine heutige Frau kennen, die Liebe meines Lebens. Und trotz dieser Liebe empfand ich nie wieder diese Leidenschaft, wie ich sie mit der Amerikanerin erfuhr.

Vor einigen Wochen sah ich mir auf einer Internetplattform zur Vorbereitung des Sportunterrichts einige Volleyballvideos an. Dabei stieß ich auf eine Übertragung eines Spiels im Damenvolleyball. Als die Kamera auf die Trainerin einer der Mannschaften zoomte, stockte mir der Atem, mein Herz hämmerte wie vor dreißig Jahren. Da war sie, die Göttin meiner Lust. Die Frau, die mir einst gezeigt hatte, wie sich Sex anfühlen kann. Ihre Schönheit blendete mich noch genauso, wie den jungen Mann von damals.

In der darauffolgenden Nacht träumte ich von ihr. Im Traum begegneten wir uns wieder. Wieder liebten wir uns, der Schleier der Leidenschaft umhüllte uns. Als ich erwachte, war mein Penis so hart wie schon seit Jahren nicht mehr. Ich war wieder der junge Student. Und ich wusste, auch wenn ich sie wahrscheinlich nie mehr wiedersehen würde, würde sie doch für immer ein Teil von mir bleiben.

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